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EINE EVANGELISCHE FREIKIRCHE Wir sind eine evangelische Freikirche. Wer sich bewußt zum Glauben an Jesus Christus bekennt,
kann sich in unsere Kirche als Mitglied aufnehmen lassen. In Deutschland gibt es ca. 70000 Glieder und Angehörige der Evangelisch-methodistischen Kirche. Weltweit zählen wir rund 60
Millionen Methodisten. Finanziert wird unsere Gemeindearbeit und die ganze Kirche durch freiwillige Beiträge und Spenden.
GLAUBE UND HANDELN Wie die Bezeichnung "evangelisch"
in unserem Namen signalisiert, haben wir keine Sonderlehren. Wichtig ist uns das gemeinsame Bekenntnis: "Wir glauben an Jesus Christus". Glauben und Handeln läßt sich dabei nicht trennen.
AKTIVER GLAUBE & SOZIALES HANDELN Missionarischer Lebensstil und evangelistischer Einsatz zeigen sich in vielen Einrichtungen unserer Kirche: Zeltmission, Rundfunkmission,
Zeitschriftenverlag und Theologisches Seminar. Genauso selbstverständlich gehören zu unserer Kirche Jugendbegegnungsstätten, Freizeitheime, Alten- und Pflegeheime, Sanatorien, Diakoniewerke mit
Krankenhäusern und Nachsorgekliniken in vielen Teilen Deutschlands.
VOR 250 JAHREN Studenten in England treffen sich regelmäßig zum Bibellesen und Gebet. Sie unterstützen Arme und
Kranke und machen Besuche bei Strafgefangenen. Wegen ihrer konsequenten Haltung werden sie bald als "Methodisten" verspottet.
Auch der Dozent und Pfarrer John Wesley schließt sich dieser
Gruppe an. Er spürt die Herausforderung des christlichen Glaubens für die Menschen. Da immer weniger Menschen in die Kirche kommen, fängt er an, unter freiem Himmel und auf öffentlichen Plätzen zu
predigen. Immer mehr Menschen lassen sich so vom Evangelium begeistern.
JOHN WESLEY UND AMERIKA Wesley sammelt diese Menschen in sogenannten "Klassen". Daraus erwächst auf den
britischen Inseln und später in den amerikanischen Kolonien eine Bewegung, die mit der Reformation auf dem europäischen Kontinent vergleichbar ist. In Amerika kommen auch deutschsprachige Auswanderer
mit der gerade entstandenen Kirche in Kontakt. Einige gehen als Missionare in ihre alte Heimat Deutschland zurück und gründen hierzulande methodistische Gemeinden.
 Vor Ort geht es in den Gemeinden meist persönlich und familiär zu.
Man kennt sich und fühlt sich als eine große Familie. Gottesdienste werden gemeinsam gestaltet: Chorgesang, Musikbegleitung, Lesungen, Gebete und Informationen verteilen sich auf vielen Schultern.
Auch bei der Predigt stehen Pastor oder Pastorin nicht alleine: Die Bibelauslegung von Laien - Männern und Frauen - ist in unserer Kirche ein fester Bestandteil.
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